Die Historie der  Oste-Pokal-Vereinigung von 1959 - 2009

 

Karl Böckmann, aus Behrste, und Wilhelm tom Wörden, aus Gräpel, waren die Begründer dieser Vereinigung. Sie regten dieses Pokalschießen an und warben hierfür bei den Nachbarvereinen. Sinn dieses Pokalschießens sollte die Förderung des Wettkampfschießens sein, um im Sportschießen Anschluss an die führenden Schützenvereine des Bezirks, wie Buxtehude, Harsefeld und Stade zu halten.

Am 17. März 1959 fand in Gräpel die Gründungsversammlung statt. Es nahmen daran Mitglieder der Schützenvereine Behrste, Brobergen, Estorf, Gräpel und Oldendorf teil. Den Präsidenten Karl Böckmann und Wilhelm tom Wörden wurde die Leitung dieses Pokalschießens übertragen. Die organisatorische Abwicklung und Durchführung der Wettkämpfe übernahm Heinrich Fiege.

Trotz einer kleinen Kriese in den Jahren 1961 und 1962, Behrste, Brobergen und Estorf beteiligten sich nicht mehr am Pokalschießen wurden die Pokalwettkämpfe auch weiterhin durchgeführt.

Dafür traten 1961 Burweg und Himmelpforten der Pokal-Vereinigung  bei.

Ab 1963 nahm Brobergen wieder an den Wettkämpfen teil und Neuland trat der Vereinigung bei.

1964 kam Großenwörden als  7. Verein neu hinzu.

1966 wurde die Altersklasse neu in das Wettkampfprogramm aufgenommen, in der Disziplin sitzend aufgelegt.

1971 schloss sich Blumenthal der Vereinigung an und ab 1972 beteiligte sich Estorf wieder an den Wettkämpfen.

Inzwischen war die Anzahl der Mannschaften auf 20 angestiegen und es erwuchsen organisatorisch einige Probleme, so das eine Neuordnung erforderlich wurde. Sie erfolgte 1973.

Heinrich Fiege, der 14 Jahre die Geschicke der Vereinigung geleitet hatte, legte seinen Posten nieder und lehnte eine Wiederwahl ab. Er wurde von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. 1. Vorsitzender wurde Hans-Martin Brümmer, ferner die Schützenbrüder Gerhard Sonnenberg, Aribert Tieck und Horst Horeis als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Schriftführer wurde Henning Tegtmeyer, der auch gleichzeitig die Funktion eines Kassenwartes übernahm. Solange wurden die finanziellen Angelegenheiten über Reinhard Goltz abgewickelt und am Ende des Wettkampfjahres von den Vereinen durch Umlage beglichen. Im gleichen Jahr wurde auch beschlossen, die Damen mit in das Wettkampfprogramm einzubeziehen.

1974 trat Kranenburg der Vereinigung bei und ab 1975 nahm auch Behrste wieder an den Wettkämpfen teil. Damit wuchs die Vereinigung auf 11 Mitgliedsvereine an und 13 Schützen-, 13 Alters- und 28 Damenmannschaften beteiligten sich an den Wettkämpfen.

Nachdem Großenwörden 1975 bereits anlässlich der Siegerehrung für eine musikalische Umrahmung sorgte, wurde der Wunsch laut, doch im Rahmen der Siegerehrung anschließend einen geselligen Abschluss mit Musik und Tanz durchzuführen.

1977 wurde dies erstmals mit  großer Beteiligung aller Vereine durchgeführt. Gleichzeitig wurde ein Königsschießen durchgeführt, an der sich alle amtierenden Majestäten, Königinnen und Könige, beteiligten und anlässlich der Siegerehrung erfolgte die erste Proklamation der Oste-Pokal Königin und Oste-Pokal König.

1979 wurde das neue Emblem  der Vereinigung aus der Taufe gehoben und aus Kostengründen von Pokalen auf Plaketten über gegangen. Zur Entlastung des Schriftführers wurde Heinrich Buck neu in den Vorstand gewählt. Er soll künftig für die Abwicklung der Wettkämpfe verantwortlich sein.

1983 erfolgte die Wahl von Anneliese Schult in den Vorstand.

In diesem Wettkampfjahr beteiligten sich 75 Mannschaften, die Zahl der Wettkampfklassen war auf 9 angestiegen.

1984  stellte Aribert Tieck vom Schützenverein Burweg seinen Posten zur Verfügung, dafür wurde Dieter Holst vom Schützenverein Gräpel gewählt. Dieter Holst stellt seinen Posten 1988 zur Verfügung und Helga Cordes vom Schützenverein Blumenthal wurde gewählt.

1994 wurde der gesamte Vorstand wieder gewählt, bis auf den 1. Vorsitzenden Hans Martin Brümmer der in diesem Jahr verstarb. Es wurde Olaf Günther vom der Schützengilde Oldendorf zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1995 trat Gerhard Sonnenberg zurück und Willi Faster wurde gewählt.  1998 verstarb Horst Horeis, für ihn wurde Walter Ney vom Schützenverein Estorf gewählt. Im Jahre 2000 stellte der 1. Vorsitzende Olaf Günther sein Amt zur Verfügung, weil er 1. Vorsitzender von der Schützengilde Oldendorf wurde. Am 11. April 2000 wurde Robert Boroske vom Schützenverein Neuland zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Heinrich Buck vom Schützenverein Brobergen gab seinen Posten als Sportleiter auf. Für ihn wurde Uwe Peters vom Schützenverein Gräpel  gewählt.

Am 8. April 2003 wurde der Schützenverein Heinbockel durch die Versammlung in die Oste-Pokal-Vereinigung aufgenommen.

Somit sind es 12 Vereine die der Oste-Pokal-Vereinigung angehören.

2006 wurde der gesamte Vorstand wieder gewählt.

2007 wurde die Siegerehrung der Schüler / Jugend zum ersten mal in das Frühjahr verlegt, erstmals in Kranenburg am 24. März 2007.

Bei der Jahreshauptversammlung am 11. April 2007 wurde das Oste-Pokal-Königsschießen für Jungschützen beschlossen und durchgeführt. Es nahmen erstmals 6 weibliche und 7 männliche Majestäten am Schießen teil. Möglich sind 16 Majestäten von 8 Vereinen, denn ein Verein hat keine Jungschützenabteilung und drei Vereine habe nur jeweils eine Majestät.

Am 19. Okt. 2007 in Kranenburg wurden zum ersten mal das Jungschützenpaar proklamiert.

Oste-Pokal-Jungschützenkönig wurde Florian Siems Kranenburg.

Oste-Pokal-Jungschützenkönigin wurde Alena Witt Burweg.

Zum Vergleich, 1975  waren 54 Mannschaften gemeldet und im Jahr 2008 waren es 153 Mannschaften.

In 13 Jahren sind nun 99 Mannschaften mehr.

2008 sind unsere Jungschützen-Majestäten, Michael Wick Neuland und Ann-Kristin Kahrs Großenwörden.

 

 

            Stand:Ende 2008

                 Autor:Walter Ney